Meine Schlussfolgerungen

Im Laufe meiner langjährigen Suche nach der Wahrheit bin ich mir sicher geworden, dass Geist die Grundlage allen Seins ist - so wie von Christus im Tatsachenbericht beschrieben. Nach den Ausführungen im Tatsachenbericht gibt es Geist ohne Wesenheit und Geist mit Wesenheit. Unter Geist ohne Wesenheit wäre jener "kleinste" Geist zu verstehen, der die Grundlagen der Welten im Jenseits und Diesseits bildet und im Diesseits in Elementarteilchen wirksam ist. Als Geist mit Wesenheit wird ein größerer Geist bezeichnet, jener, der in der Ewigkeit unbewusst kleinsten Geist an sich gebunden und so eine Struktur gebildet hat, die wir heute als Seele verstehen.

Nicht erklärt wird, was unter Geist zu verstehen ist, den man nicht sehen, nicht berühren, nicht messen, nicht wiegen und nur in der Auswirkung erkennen kann. Ich vergleiche Geist mit Information, die man auch nicht sehen, nicht messen, nicht berühren und auch nicht wiegen kann, und doch ist der Inhalt einer Information nicht nichts, sondern eben eine bestimmte Information. Und so wie eine Information verschiedene Inhalte haben kann, so scheint auch der Geist unterschiedlich zu sein.

Im Tatsachenbericht, den Sie als PDF-Datei herunterladen können, sagt Christus ab Seite 153 Folgendes: "Ich bin der Anfang, das ewig bewusste Leben. Der Geist ist die Grundlage des Lebens. Und Leben heißt Schaffen! Durch meine alles umfassende Geisteswesenheit und Geistesgröße erkannte ich alle Geisteswesen und alles, was sie zum bewussten Leben brauchen. So war ich selbst vor die Entscheidung gestellt, für mich ewig allein zu schaffen, oder allem Geiste, der von Ewigkeit neben mir da war, das Leben, also das Schaffen, zu ermöglichen, und zwar den erkenntnisfähigen Geisteswesen, den nicht erkenntnisfähigen Geisteswesen und den Geisteseinheiten, die keine Wesenheit hatten. Da ich in meiner allumfassenden Erkenntnis wusste, was jedes Wesen zum Leben braucht, so habe ich die neben mir ohne Tätigkeit und Wirkung vorhandenen Geisteseinheiten durch meinen Willen geordnet und gruppiert, leicht verdichtet und gebunden und Teile in dieser Form zu bestimmten Tätigkeiten angeregt; sie werden so lange diese Tätigkeit ausüben, als es mein Wille beschlossen hat. Der so geordnete, verdichtete und gebundene Geist ohne Wesenheit in seinen verschiedenen Abstimmungen empfindet weder Freude noch Schmerz und wiederholt seine Tätigkeit ohne Unterlass, das heißt: er nützt sich nicht ab, auch dann nicht, wenn er zu einer noch größeren Dichte gezwungen wird. Diese Verdichtung wird hier seit dem Bestehen der Welten nach und nach aufgebaut und durchgeführt. So entstand nach meinem Willen die Wahre Welt - meine Welt - und zur gleichen Zeit diese Welt - eure Welt. Durch die Abstimmung allen Geistes, durch dessen Strahlung in der Wahren Welt, erwachten nach und nach die nicht erkenntnisfähigen Geisteswesen."

Christus sagt weiter, dass durch das Wirken der nicht erkenntnisfähigen Geisteswesen (Zellen, Pflanzen und Tiere) Lebensstoffe geschaffen wurden, die den erkenntnisfähigen Geisteswesen, den Menschen, das Leben ermöglichten, die in der Welt Christi seinem Geiste der Wahrheit und Nächstenliebe folgten und in seinem Geiste lebten. Da Christus bewusst war, dass ein kleiner Teil der erkenntnisfähigen Geisteswesen dem irrenden Geiste folgen würde, habe er gleichzeitig mit der Entstehung der jenseitigen Welten die Voraussetzungen für die Bildung der diesseitigen Welten geschaffen, um jenen, die dem irrenden Geiste folgen und dadurch das Bewusstsein verlieren würden, die Möglichkeit zu bieten, neuerlich zu bewussten Schaffen zu gelangen.

Die Erläuterungen Christi sind logisch und einleuchtend und wir sollten uns daher mit den Aussagen im Tatsachenbericht auseinandersetzen. Mich hat die Mitteilung fasziniert, dass Geist immer vorhanden war und sich im Dunkel der Vergangenheit unbewusst durch gegenseitige Beeinflussung entwickelt hat. Ich kann nachvollziehen, wie sich unterschiedlicher Geist wechselseitig beeinflusst haben kann und wie irgendwann erkenntnisfähiger Geist begann, bewusst zu schaffen. Auch die Aussage, dass ein friedliches und glückliches Leben nur in der Erkenntnis der Wahrheit und nicht im Glauben möglich ist, kann nur richtig sein.

Bis zu meinem achtzigsten Lebensjahr habe ich gerätselt, wie es sein kann, dass im Tatsachenbericht so wahrhafte, wertvolle, aufschlussreiche und edle Gedanken enthalten sind, es andererseits aber Aussagen gibt, die offensichtlich nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmen. Jedes Mal, wenn ich meinte, das Rätsel gelöst zu haben, musste ich hinterher feststellen, dass es sich auch anders verhalten haben könnte.

Besonders gestört haben mich die Aussagen, dass unsere Erde der Kern des Universums wäre. Dann kam mir in den Sinn, dass Raimund Kubasek, der sich als Privatgelehrter verstand und nicht wissen konnte, dass es Milliarden von Galaxien gibt, beim Abtippen der von Johannes verfassten Informationen sein eigenes Wissen mit berücksichtigt haben könnte.

Was also habe ich für mich in meiner Suche nach der Wahrheit gelernt?

Ich habe gelernt, jeglichen Glauben abzulehnen und keine eigenen Theorien zu formulieren und zu verbreiten. Ich konnte mir ein gewisses Maß an Menschenkenntnis aneignen und mich zu einem unabhängigen eigenständigen Geist entwickeln. Ich brauche keine Bücher mehr, um nach deren Informationen meinem Leben einen Sinn zu geben. Ein Leben in und mit der Natur und mit offenen, aufrichtigen, liebevollen und wahrheitsliebenden Menschen ist alles, was ich anstrebe.

Ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass es im Jenseits kluge und wahrhafte erkenntisfähige Geisteswesen gibt, die alles in ihrer Macht Stehende unternehmen, uns Menschen behilflich zu sein. Da sie keinen irdischen Körper besitzen, können sie uns nur geistig behilflich sein. Ich habe das Gefühl, dass sie mir bei meiner geistigen Entwicklung geholfen haben. Wie es sich das bei Ihnen, lieber Leser, verhält, müssen Sie selbst herausfinden. Eines ist jedoch sicher: Auch sie müssen nach der Wahrheit suchen und den Glauben an nutzlose und bösartige Götter aufgeben, um nicht nach dem Verlassen dieser Welt Schaden zu nehmen.

Menschen mit einem Nahtoderlebnis erzählen von einem Licht, das sie mit Worten nicht beschreiben können, einem Licht, das Liebe, Harmonie und Geborgenheit ausstrahlt und das sie nach ihrer Rückkehr in den irdischen Körper nicht vergessen können. Diesem Licht werde ich nach meinem irdischen Abgang folgen.